Donnerstag, 10. April 2008

09. April 2008 - Tag 7: Jenbach - Gerlos (45 km)


Lauf-Infos:

Datum: 09. April 2008
Start: 09.00 Uhr
Ankunft: 15.17 Uhr
Distanz: 45 km
Laufzeit: 5:06
Gesamtzeit: 6.17
Kilometerstand: 309 km von 1.129 km

Zunächst möchte ich mich für einen Schreibfehler im gestrigen Eintrag entschuldigen: Ich hatte absolut KEINE Bedenken, dass Michaela die Marathondistanz nach Jenbach nicht schafft. Es reichte ein Blick und ich wusste, Sie ist mit voller Hingabe und Einsatz dabei UND sie erlief einen wirklich ansehnlichen Spendenbetrag. DANKE Michaela.

Heute: eine weitere Überraschung zum Start. Die Hauptschule II aus Jenbach erschien mit 6 Läufern, Stephan Oppitz war auch da, ein Journalist und ein Vertreter des Bürgermeister. Nette Gruppe und ein angenehmer Start.

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Wir starteten ... und ich nahm auch gleich den falschen Weg. Verlasse dich auf mich … und du bist verlassen. Ich war so froh, dass ich Läufer bei mit hatte, die mir den richtigen Weg zeigten. Die Kids waren so begeistert dass sie uns schon ziemlich bald davonliefen und ich musste ein wenig sprinten um sie zu meiner 5 km-Pause einzuholen und zu stoppen. Die Kids liefen 9 km mit uns … ok, sie liefen uns 9 km lang davon. Michael blieb bei uns und stellte seinen eigenen Rekord bei 8 km ein. Und als „Draufgabe“ legte er einen 20 km/h Sprint hin. Unglaublich, oder? Aber ich überprüfte es mit meinem Fahrrad-Computer. Er hat es wirklich gemacht! Anna Sofia war das einzige Mädchen in der Gruppe und hielt ohne Probleme mit der Gruppe mit. Ich merkte mir nicht alle Namen … aber sie waren alle großartig!!!!

Stephan und ich liefen weiter und behielten diese angenehme Geschwindigkeit bei. Der Weg war lang genug und ich musste ja immerhin noch den Pass über 16 km Länge hinauflaufen. Das Wetter bettelte förmlich um einen Cappuccino in einem netten Cafe mit Terrasse.

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Bei Kilometer 28 – ab da ging es für mich auf den Pass hinauf – war es für Stephan Zeit, mich zu verlassen und den Zug zurück nach Hause zu nehmen. Ich konnte meine Geschwindigkeit auf 6-7 km/h reduzieren und alle 1000 Meter eine Pause einlegen … der erste Teil des Passes hat es in sich.

Und es wurde wieder weiss um mich. So schön und so ruhig. Die Ruhe gestern hat mir gut getan und meine Beine sind wieder fit … und das wichtigste … meine Knie ebenfalls. Es ist wirklich so: höre auf deinen Körper, werde ruhiger und laufe etwas langsamer, raste genug und erhole dich genügend und versuche 9 Stunden pro Tag zu schlafen …

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In Gerlos fand ich das Hotel wieder, in dem ich bereits die letzen 2 RUN FOR LIVES auch übernachtet habe: Die “Sportalm”. Sehr treffender Name … und ich kannte bereits meinen Weg … an die Rückseite des Hotels, in die Garage rein und mit dem Lift in die Eingangshalle fahren. Sie schauten ziemlich überrascht, als ich an die Rezeption kam … da sie geschlossen hatten. Wie gut, dass ich den Weg kannte *huuh*. Es dauerte nicht lange, bis sie sich entschlossen hatten, mir doch ein Zimmer zu geben. Ich sage euch, es ist soooo angenehm einfach ein Zimmer zu bekommen, eine Dusche zu nehmen, sich etwas hinzulegen … anstatt ständig auf der Suche nach einem Schlafplatz zu sein.

Der Druck meiner Schuhe führt immer zu blauen Nägeln, die in weitere Folge abfallen. Ich will euch die Details ersparen aber 7 davon sind im Mistkübel und ein weiterer wird in Gerlos bleiben. Es beeinträchtigt mich jetzt nicht wirklich, aber es ist ein ziemlich arger Anblick. Ich bin ja versucht dazu, ein Foto davon zu machen … aber die werden niemals auf der Webseite erscheinen. Aber wen es interessiert … wenn ihr mich mal trefft, fragt mich danach …

Witzig, es ist gerade eine Werbeeinschaltung für den Vienna City Marathon (VCM). Es ist ein netter Gedanke, dass ich gerade am Weg zur Startnummernausgabe für den VCM bin … nur mehr 17 Tage und 750 Kilometer bis dorthin. Ich hoffe, dass möglichst viele Läuferinnen und Läufer Ihren Lauf beim Vienna City Marathon RUN FOR LIVES und Ärzte ohne Grenzen widmen.

Es ist an der Zeit, dass ich allen, die meinen Lauf mit einer Spende für Ärzte ohne Grenzen unterstützen, DANKE sage!!!. Es motiviert mich jeden Tag. Und heute wurde ich wieder mit 1 Euro pro Kilometer unterstützt.

DANKE!!! Im Namen der vielen Menschen in Not.

Bis morgen.

Peter Rietveld - http://www.run-for-lives.at/peter

Mittwoch, 9. April 2008

08. April 2008 - Tag 6: Innsbruck - Jenbach (43 km)

Lauf-Infos:

Datum: 08. April 2008
Start: 09.00 Uhr
Ankunft: 14.33 Uhr
Distanz: 43 km
Laufzeit: 4:07
Gesamtzeit: 5.33
Kilometerstand: 264 km von 1.129 km


Ich habe mir wirklich vorgenommen, heute vom Start ein Foto zu machen. Aber ich war irgendwie von Andis (Möppler) Problem mit den Bremsen seines Baby-Joggers abgelenkt – ich liebe es, Probleme zu lösen. Wir haben es noch rechtzeitig geschafft, um pünktlich zu starten. Daher kein Foto vom Start, wo das Transparent heute so schön hing wie noch nie.

Zu meiner Verwunderung tauchte auf einmal Michaela (Rotkäppchen) auf. Ok, mein Fehler. Aber sie hat sehr viel herumgeplant und daher irgendwie die Termine verwechselt. Michaela ist noch nie zuvor länger als einen Halbmarathon gelaufen und erst ein mal 30 km – als Training für heute. Michaela sieht sehr fit aus aber ich habe etwas Bedenken, dass sie es schafft.

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Andi (Möppler) war ja auch mit dabei. Er lief bereits zum dritten mal den ganzen Marathon mit mir – gemeinsam mit seiner 3 Jahre alten Tochter Melanie – die er im Baby-Jogger vor sich herschiebt. Heute folgt eine Überraschung der nächsten … Andis 8jähriger Sohn Manuel will und über die gesamte Distanz von 43 km mit seinem Fahrrad begleiten. Und heute wurden wir – als Draufgabe – mit blauem Himmel und Sonne verwöhnt. Ich war etwas zu optimistisch und zog mir etwas dünneres Laufgewand an – sauberes. Ich hätte mich sonst geniert, da ich mit den anderen Sachen ja schon über 200 km unterwegs war.

Wir vereinbarten einen Schnitt von 10 km/h und es waren dann doch ca. 11 km/h. Wie du sehen kannst ist interessanterweise die Netto-Laufzeit in etwa die selbe wie gestern – aber die Brutto-Zeit um ca. 45 Minuten mehr. Das ist einfach zu erklären: das schöne Wetter erlaubt längere Pausen. Fast wie im Urlaub. Nach 30 Kilometer haben wir einen Cappuccino in der Sonne sitzend getrunken.

Die etwas längeren Pausen sind gar nicht sooo schlecht für meine Beine. Denn die 5 Marathons hintereinander in einem sehr anspruchsvollem Tempo haben ihren Preis. Und meine Beine tun jetzt doch schon etwas weh. Super, es etwas „leichter“ anzugehen um ihnen etwas Erholung zu geben. Michaela läuft und läuft … und wie du am Foto sehen kannst, sie lacht nach 35 Kilometer immer noch, obwohl wir unerwarteterweise einen Umweg und über ein paar sanfte Hügel laufen mussten. Gut gemacht!

Übrigens: das Bild wurde vom 8jährigen Manuel gemacht, der uns ja am Fahrrad begleitete und immer vorausgefahren ist, um Bilder von uns zu machen.

Nach der exakten Marathon-Distanz stoppte ich kurz, um Michaela ihre erste Marathon-Zeit mitzuteilen, die 5.27 war. Als ich sie ansah merkte ich, dass meine Infos nicht mehr bei ihr ankamen (sie war etwas ausgebrannt). Ich habe ihr versprochen, es ihr aufzuschreiben. Die volle Marathon-Distanz hat sie nun doch etwas „niedergeschlagen“ und sie war am Ende. Beim Laufen hat man es gar nicht so gemerkt, da sie knapp hinter mir beim Einlauf nach Jenbach gelaufen ist.

Ein ganz persönlicher Gedanke von mir: Ich finde es unwahrscheinlich, zu sehen, wie viele Menschen während der letzten 3 Jahre des RUN FOR LIVES von Ärzte ohne Grenzen über ihre eigenen Grenzen hinaus gegangen sind und weit mehr geschafft haben, als sie je gedacht hätten. Ich bin beeindruckt und freue mich darüber, dass miterleben zu dürfen. Einige liefen ihren ersten Marathon. Einige Ihren ersten Ultra-Marathon und andere mehrere Marathons hintereinander.

Im tatsächlichen Tagesziel ließ Michaela das „Bier danach“ aus und ich, ich ließ sie gehen. Es ist schon verständlich, dass man sich nach solch einem Lauf duschen und etwas ausruhen will. Aber danach zusammenzusitzen, ein Bier zu trinken und über den Umstand, seinen ersten Marathon gelaufen zu sein, zu reden und anzustossen ist schon etwas seeeehr einzigartiges – vorallem mit zwei so alten, durchgeschwitzten, stinkenden, müden, frechen, behaarten, … Männern wie Andi und mich.

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Michaela, ich entschuldige mich, dass ich dich nicht überredet habe, mit uns etwas zu trinken.

Andi, ich entschuldige mich, dass ich Michaela nicht überredet habe, mit uns etwas zu trinken … und so musstest du alleine mit mir abhängen.

Peter, du bist ein … Warum hast du nicht Michaela überredet … aber du hast es einfach nicht besser verdient.


Leute, ich habe eure Gesellschaft sehr genossen und ihr wart die ersten bei diesem RUN FOR LIVES, die vom Start bis zum Ende mit mir mitgelaufen sind. Melanie, das war jetzt das vierte mal, wo wir gemeinsam gelaufen sind (der Frühlingslauf eingeschlossen) und Manuel, gratuliere dir zu deinen tollen Fotos und danke für deinen Einsatz! Großartig!

Jetzt ist es 20.53. Die gewaschenen Kleidungsstücke hängen überall herum. Ich bin bereit für meine Pizza und beende den heutigen Tag mit dem flüssigen Vitamin B.

Bis morgen.

Peter Rietveld - http://www.run-for-lives.at/peter

Dienstag, 8. April 2008

07. April 2008 - Tag 5: Mötz - Innsbruck (44 km)

Lauf-Infos:

Datum: 07. April 2008
Start: 09.00 Uhr
Ankunft: 13.43 Uhr
Distanz: 44 km
Laufzeit: 4:05
Gesamtzeit: 4:43
Kilometerstand: 221 km von 1.129 km

Weltgesundheitstag.
Ich hoffe, in der dritten Welt bekommen sie das auch mit.

Der heutige Tag begann mit 3 Kilometern zum Start, da dort in der Nähe kaum Gästehäuser oder Hotels sind. Ich habe mich dann noch mit dem Gästehausbesitzer – wo ich übernachtet habe – vertratscht ... und ich musste zum Start laufen, um pünktlich zu sein. Andi (Möppler) - hat mich angerufen, dass er heute doch nicht mit mir mitlaufen wird, sondern erst morgen – wenn das Wetter dementsprechend ist. Ich kann ihn verstehen, denn er läuft auch mit einem Baby-Jogger – aber er hat seine kleine Tochter drinnen sitzen. Das ist dann sein drittes Mal, wo er mit mir einen gesamten Marathon für Ärzte ohne Grenzen mitläuft!!!

Er weiß zwar, wie man richtig läuft ... aber Fotos zu machen ist doch etwas anderes *g* ... aber er hat einen guten "Schuss" im Ziel in Innsbruck hinbekommen, als ich ihn fragte, ob er ein Foto von mir und Markus mit dem "autoshot" macht.

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Da ich der einzige war, der unterwegs war, habe ich nette Spuren im Schnee hinterlassen. Ja. Es schneite und regnete wieder. Aber was solls. Immerhin hatte ich Rückenwind. Das Einzige was ein bisschen störend war ist, dass nach 30 Kilometer meine Kleidung und Schuhe so durchnäßt waren, dass es etwas unangenehm wurde. Aber ich bin ja bald am Ziel für heute ...

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Ich hörte mit meinem Walkman Musik und verpasste deswegen 3 Anrufe von Markus. Wir haben uns 13 Kilometer vor dem Ziel getroffen und Markus hat mich bis Innsbruck zur Anna Säule begleitet. Er bestand drauf, mir Innsbruck zu zeigen. So verpasste ich die Gelegenheit, einen weiteren RUN FOR LIVES-Tages-Rekord aufzustellen ... und wir endeten mit 44 km. Immerhin – ein finaler Sprint ließ mich die Zeit von gestern um 2 Minuten unterbieten. Nicht das ihr glaubt, ich will Rekorde brechen. Aber bei diesem Wetter sind die Pausen, die ich mache, sehr kurz. Daher sind auch bessere Zeiten möglich ... und wenn ich merke, es geht besser als an den Vortagen, dann versuche ich 1 oder 2 Minuten schneller zu sein. Es ist ein Spiel *g*

Während wir über Walkmans tratschten, hörten wir eine Warnung, dass die Verwendung von MP3-Player Sportler im Straßenverkehr gefährdet. Es wird daher empfohlen, MP3 Player nur mehr nach dem Sport zu verwenden. Ich bin so froh, dass ich diese Warnung gehört habe ... und ich werde weiterhören ... damit ich keine dieser wichtigen und lebensrettenden Informatinen verpasse.

Im Ziel wartete Stephan Oppitz auf mich. Er lief voriges Jahr mit mir. Vollgepackt mit einem Rucksack. Er lehnte es sogar ab, den Rucksack in meinem Baby-Jogger zu verstauen.

Heute hat er in Innsbruck einen Vortragsabend mit mir über Ärzte ohne Grenzen und Ultra-Running organisiert. Eine nette Kombination und ein sehr interessantes Publikum. Es war großartig und 1 ½ Stunden vergingen wie im Flug. Wir haben dann noch bei einem Bier weitergeplaudert. Die Veranstaltung war sehr gut organisiert. Herzlichen Dank an die Studentenverbindung und die Stadt Innsbruck, die das alles ermöglicht haben – inklusive aller Kosten für den Event und meinen Aufenthalt!!! Wirklich ein sehr bemerkenswerter Einsatz für RUN FOR LIVES und Ärzte ohne Grenzen. DANKE. DANKE. DANKE.

Bis morgen ...

Peter Rietveld - http://www.run-for-lives.at/peter

Hier noch ein paar Fotos vom Vortragsabend in Innsbruck:

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Montag, 7. April 2008

06. April 2008 - Tag 4: Landeck - Mötz (43 km)


Lauf-Infos:

Datum: 06. April 2008
Start: 09.00 Uhr
Ankunft: 13.35 Uhr
Distanz: 43 km
Laufzeit: 4:17
Gesamtzeit: 4.45
Kilometerstand: 177 km von 1.129 km

Wie auch letztes Jahr hat das Hotel "Schwarzer Adler" in Landeck nichts für meine Übernachtung verrechnet. DANKE für die tolle Unterstützung.

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Ich war nicht all zu überrascht, als ich beim Start niemanden antraf. Grau in Grau und starker Schneeregen … und keine Hoffnung, dass es besser wird. Aber es war nicht sehr kalt. Mann oh Mann, bin ich froh, dass das Wetter nicht gestern (am Arlberg) so war. So startete ich mit einem Lächeln im Schneeregen, als ich hörte, dass heute die Autos am Arlberg Schneeketten anlegen müssen. Auf meinem Weg nach Imst lief ich den Inn flußabwärts, ein wenig bergauf und bergab aber – nach dem gestrigen Tag – ganz angenehm zu laufen.

Die Oberschenkel sind von den gestrigen 30 Bergab-Kilometern ein wenig angespannt. Ich bin wirklich überrascht, dass es nicht schlimmer ist. Das einzige „Bergtraining“ in Holland war, eine Brücke zu überqueren … zweimal. Und die meisten Höhenmeter legte ich in meinem Elternhaus zurück – wenn ich in den 2. Stock hinauf ging.

Nach 10 km habe ich mich dazu entschieden meinen Walkman in Betrieb zu nehmen ... da ja niemand da war, mit dem ich reden könnte und wurde so von Musik abgelenkt und beflügelt. Nach 20 km hörte es endlich auf zu schneien. Es wechselte in Regen. Nicht wirklich eine Besserung, aber irgendwie schon … da der Regen vom Straßenbelag wegspritzt, während der Schnee die Füße so richtig nass macht. Andererseits macht der Schnee wieder das Gewand und mich selbst nicht sooo nass wie der Regen. Man hat schon komische Gedanken, während man läuft *g*. Was solls. Am Ende bin ich so und so durchnässt. Und wenn es nicht von Schnee oder / und Regen ist, ist es vom Schweiß. Und, mir ist immer noch nicht kalt! Wahrscheinlich hat das damit zu tun, dass ich nur sehr sehr kurze Pausen machte …und das heute mein schnellster Marathon der 3 Jahre RUN FOR LIVES war.

Einen furchterregenden Moment gab es heute allerdings auch. Nach 15 km begann meine rechte Achillessehne weh zu tun. Wenn da etwas daneben geht, würde das das Ende meines RUN FOR LIVES für Ärzte ohne Grenzen bedeuten. Ich kann schon mit Schmerzen laufen, aber ich kann ohne dem fehlenden „Verbindungsstück“ nicht laufen, wie die Achillessehne eines ist. Von einem großartigen Ultra-Runner (Jesper Olson) habe ich gelernt, dass kleinere Verletzungen mehr ernstzunehmen sind als die größeren. Habe eigentlich nie darüber nachgedacht aber es macht schon Sinn … Kopfschmerzen oder Zahnschmerzen sind zwar ärgerlich, aber man kann damit ganz gut laufen. Nun … zu meinem Zustand: etwas langsameres Laufen und ein paar Minuten dehnen haben den Schmerz gelindert und nach einer halben Stunde war alles wieder normal. Kann sein, dass das alles mit der Kälte zu tun hat …

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Es mag hart klingen, was ich hier tue, aber oft stehe ich hier und bewundere einfach die Natur. Die Ausblicke sind spektakulär und manche blühenden Bäume fantastisch anzusehen. Das kann man alles nicht auf einem Foto festhalten. Ein Baum zum Beispiel hatte auf jedem seiner kleinen Zweige einen Regentropfen hängen. Das sah aus wie kleine Kristalle vor einem Hintergrund aus Felsen und Wolken.

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In Mötz erwartete mich Eberhard mit einem heissen Tee. Er hat mich dann noch auf ein Bier und eine heisse Suppe eingeladen und hat ein Gästehaus für meine Übernachtung gefunden (ca 2 Kilometer vom morgigem Startplatz entfernt) und für mich bezahlt. DANKE Eberhard. Das war es, was ich nach einem zwar schönen aber auch anstrengenden Marathon brauchte.

Bis morgen ...

Peter Rietveld - http://www.run-for-lives.at/peter

Sonntag, 6. April 2008

05. April 2008 - Tag 3: Klösterle - Landeck (45 km)


Lauf-Infos:

Datum: 05. April 2008
Start: 09.00 Uhr
Ankunft: 14.37 Uhr
Distanz: 45 km
Laufzeit: 4:39
Gesamtzeit: 5:37
Kilometerstand: 134 km von 1.129 km

Zunächst mal: Brundi lief heute einen 6-Stunden-Lauf für RUN FOR LIVES / Ärzte ohne Grenzen in Wals. Ich bin mit Brundi noch nie im trockenen gelaufen. So muss ich annehmen, dass es heute in Wals geregnet hat. Ich hoffe, dir geht es gut, Brundi. Wir treffen uns an einem verregneten Tag in Strobl wieder ;-)

Das Aufstehen heute Morgen war nett – Herbert und seine Frau Magdalena warteten bereits mit Cafe. Die zwei betreiben ein wirklich schönes Gästehaus – "Haus Bitschnau" (versuch es erst gar nicht, Freunden aus England davon zu erzählen). Und das Beste: RUN FOR LIVES ist herzlich willkommen und wurde eingeladen. Herzlichen Dank Herbert und Magdalena.

Zusätzlich schenkten Sie mir noch ein Stirnband. Denn als ich gestern bei ihnen angekommen bin, lief mir der Schweiß übers Gesicht und brannte in meinen Augen. Heute: entweder schwitze ich heute nicht oder es läuft alles so wunderbar … Ich möchte mich bei Ex-Bürgermeister von Klösterle – Herrn Erich Brunner – herzlichst für das sehr nette Abendessen gestern bedanken!

Dann der Arlberg

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Ein großartiger Lauf. Langsam aber immer etwas schneller werdend ... und immer noch sehr angegessen von Herberts Frühstück. Das Wetter ist angenehm und überraschenderweise war ich bereits nach ca. 2 Stunden am Arlberg – bin bergauf mit rund 8 km/h gelaufen und machte nur wenige kurze pausen. Es war leichter Schneefall und zu kalt, um einfach nur dazustehen … aber angenehm langsam zu laufen.

Während es eine Erleichterung ist wieder bergab zu laufen ist es auf der anderen Seite extrem anstrengend, diese extreme Steilheit zu bewältigen – zumindest am Anfang. Aber dann könnte ich mir am Rande von St. Anton am Arlberg eine Cafe-Pause. Und eine zweite folgte etwas später auch noch. Wieder „aufgeladen“ lief ich den Berg hinunter und passierte Ortschaft für Ortschaft – während mir bereits die Sonne entgegenlacht.

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Trotzdem. Ich erreichte heuer – obwohl ich alleine unterwegs wahr – Landeck 1 ½ Stunden früher als letztes Jahr (wo mich zwei tolle Radfahrer begleitet haben).

Ab jetzt ist mir klar, dass sich das Training der letzten drei Monate ausgezahlt hat. Obwohl ich etwas weniger als die letzten Jahre trainiert habe und dieletzten Wochen vor dem Start etwas „leichter“ genommen habe, fühle ich mich fit und brach heute im Tagesziel (Landeck) nicht zusammen. Und so kann ich etwas herumspazieren, shoppen und ins Hotel laufen. Ich denke es wird die nächsten Tage etwas härter … aber ich werde es schaffen und die unterschiedlichen Eindrücke der Landschaften, durch die ich laufe, zu genießen.

Meine Knie sind immer noch OK aber meine Laufhose wollte nicht mehr ... Intersport in Landeck hat mir einen guten Preis für eine neue Laufhose gemacht. Die „alte“ Laufhose war mit mir 2.300 km unterwegs (2 x RUN FOR LIVES)… sie hat ihren Job erledigt und ist ab sofort zum Verkauf angeboten ;-)

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Im Hotel habe ich – wie immer – den Fernseher aufgedreht und mich ein wenig ausgeruht. Es lief gerade eine Show über Schönheitschirurgie .... hmmm, sollte ich auch? ... Nahhh, vergebens ;-) Ich kaufe mir lieber ein Paar neue Laufschuhe und laufe für einen guten Zweck.

Bis morgen ...

Peter Rietveld - http://www.run-for-lives.at/peter

Samstag, 5. April 2008

04. April 2008 - Tag 2: Feldkirch - Klösterle (46 km)


Lauf-Infos:

Datum: 04. April 2008
Start: 09.00 Uhr
Ankunft: 14.30 Uhr
Distanz: 46 km
Laufzeit: 4:46
Gesamtzeit: 5:30
Kilometerstand: 89 km von 1.129 km

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Nach einer angenehmen Nacht war ich viel zu früh am Startpunkt in Feldkirch. Da holte ich mir noch einen Cafe bei Eduscho und genoss ihn neben meinem Baby-Jogger. Fühle mich immer schuldig, EUR 1,80 für einen Cafe zu bezahlen, da ich ganz genau weiß, dass ich damit 2 Menschenleben retten könnte. Aber wir können ja nicht unser eigenes Leben aufhören zu leben, um anderen so gut wie möglich zu helfen. Wir können beides gleichzeitig ...

Der Bürgermeister von Feldkirch – Herr Mag. Wilfried Berchtold – und sein PR-Mann Thomas Hechenberger treffen ein. Ein kurzes Gespräch, ein paar Fotos von Rudi Hämmerle und ich lief los ... aber wo ist Christoph Dobler ...? Hmmm, möglicherweise hat er eine Gürtelrose und hat sich dazu entschieden, sie mit einem Bier zu behandeln, als mit mir zu laufen. Kann ihm nicht böse sein. Aber jetzt im Ernst, Christoph: Ich hoffe, dir geht es gut! Du bist jederzeit willkommen, mit mir ein anderes mal zu laufen ... wenn es dir zeitmäßig dann besser ausgeht.

Ich kenne ja mittlerweile die Strecke und es ist kein Problem, in Richtung Bludenz zu laufen. Und das Wetter ist inzwischen auch ganz ok. So laufe ich locker vor mich hin ... Ich fürchte immer noch etwas den Arlberg. Aber nicht wegen der großen Anstrengung – nein, ich mag das. Es ist auch eines der interessantesten Teilstrecken. Aber 2006 haben mich am Arlberg beide Knie verlassen und ich hatte ziemliche Probleme, die noch vor mir liegenden 1.000 Kilomter zu bestreiten. So gehe ich es heuer etwas lockerer an und laufe mit ca. 10 km/Stunde und nicht schneller. In der Zeitung habe ich gelesen, dass einige Ortschaften wegen der Schneemassen von der Aussenwelt abgeschnitten sind. Mit allem Respekt den Einwohnern und der Situation gegenüber ... kann ich nicht aufhören daran zu denken, dass auf anderen Plätzen der Erde Millionen von Menschen für Jahrzehnte von der Aussenwelt abgeschnitten waren und manche vielleicht die ersten 10 Jahre ihres Lebens auf wenigen Quadratmetern aufwachsen mussten, weil sie in einem Flüchtlingslager geboren wurden ...

Diese Gedanken geben mir Antrieb, für Ärzte ohne Grenzen und Menschen in Not zu laufen ...

In der Nähe von Bludenz hörte ich auf einmal etwas zischen und lauschte sorgfältig an meinem rechten Reifen. Hmmm. Mir war nicht ganz klar wo das Zischen herkam ... und in den Reifen ist immer noch genügend Luft. In Bludenz wartete bereits jemand auf mich ... ich muss jetzt einen Zahn zulegen. Später überprüfte ich nochmals den Reifen. Er war nicht 100 % hart, aber ich war mir nicht sicher.

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Schlau wie ich bin verglich ich den Reifendruck des rechten Reifen nun mit dem vom linken und stellte fest, dass dieser defekt war!!!! Ich überprüfte die ganze Zeit den falschen Reifen!!!! OK. Blöd für Wolfgang – aber ich konnte das Problem schnell beheben. Kein Problem mehr.

Wolfgang wartete geduldig und wir liefen bald wieder weiter. Wolfgang ist ein wirklich guter Läufer und er ist wirklich fit. Er begleitete mich über eine etwas längere Strecke, als geplant – die war Gott sei Dank aus Asphalt, das es etwas erleichterte. Der Baby-Jogger ist heuer wirklich schwer und die Reifen werden ziemlich stark belastet. Das Wetter wird immer besser obwohl es ziemlich kalt ist. Aber wir genießen den Schnee um uns ;-)

Wir kamen pünktlich in Klösterle an, wo ich wieder im selben Gästehaus – wie letztes Jahr – übernachten werde. Wir tranken noch ein Bier und Wolfgang verabschiedete sich, bevor ich daran dachte, ein Foto von uns beiden zu machen. Das wäre viel besser gewesen, als eines von mir selbst ... wie konnte ich nur darauf vergessen ... Naja: Schaut mich an, stellt euch mich 30 Jahre jünger vor und wirklich attraktiv vor ... das ist Wolfgang ;-)

Das lässt mich an meinen Freund denken, der mir heute ein Mail geschrieben hat das er jetzt 10 km laufen geht, um wieder einen klaren, “leeren” Kopf nach einem harten Arbeitstag zu bekommen ... hmm, wie leer muss mein Kopf nun sein – ein furchterregender Gedanke!

Morgen. Der Arlberg. Die Strecke, auf der mich bis jetzt noch kein Läufer begleitet hat. Es ist zwar sehr anstrengend ... aber eine der schönsten Strecken des gesamten Laufes durch Österreich. Ich werde einfach nicht zu schnell laufen und öfter mal stehen bleiben, um den fantastischen Ausblick zu genießen. Ich freue mich schon darauf und hoffe auf schönes Wetter.

Jetzt muß ich los ... der Ex-Bürgermeister von Klösterle hat mich zum Abendessen eingeladen. Und da ich gestern keine Zeit hatte, etwas am Abend zu essen, werde ich mich heute vollstopfen ;-)

Für jemanden der jeden Tag einen Marathon läuft ist es ja nicht gerade eine gute Idee Mahlzeiten auszulassen ...

Mahlzeit! Bis morgen ...

Peter Rietveld - http://www.run-for-lives.at/peter

Freitag, 4. April 2008

03. April 2008 - Tag 1 ... Bregenz - Feldkirch (43 km)


Lauf-Infos:

Datum: 03. April 2008
Start: 09.00 Uhr
Ankunft: 14.10 Uhr
Distanz: 43 km
Laufzeit: 4:40
Gesamtzeit: 5:10
Kilometerstand: 43 km von 1.129 km

Ein witziges Gefühl, wieder hier in Bregenz am Fahnenrondell am Start für meinen Lauf quer durch Österreich für Ärzte ohne Grenzen zu stehen. Es ist etwas kalt aber wenigstens trocken.

nterviews für Tageszeitungen sind gegeben, Fotos sind gemacht und Herr Dr. Stockreiter – Stadtarzt von Bregenz – überreichte mir eine nette Spendensumme der Stadt Bregenz für Ärzte ohne Grenzen.

Als Arzt gab er mir auch gleich einen Ratschlag für meine Gürtelrose: Vitamin B!!!! Hmmmm, ich glaube, in Bier ist genügend Vitamin B enthalten … Problem gelöst ;-) Aber im Ernst, ich frage mich gerade, warum mir das mein Arzt in Holland nicht geraten hat. Wie auch immer – jedenfalls hat es mich wirklich überrascht, dass mich die Gürtelrose beim laufen NICHT gestört hat und sich nicht bemerkbar gemacht hat. Also … jeder in Österreich mit Gürtelrose sollte entweder Vitamin B nehmen, Bier trinken oder morgens um 9.00 Uhr für einen guten Zweck laufen gehen.

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Und dann die berühmt berüchtigten Emser Sportskanonen (9 von ihnen), die heuer bereits das dritte mal dabei waren und in guter Stimmung am Startpunkt in Bregenz auftauchten. Daniel konnte sich doch vom Job losreissen und dabei sein und laufte jonglierender Weise für 10 Kilometer mit uns mit. Ja, er jonglierte während des Laufens mit Bällen!!! Warum??? Nun .... ich habe vergessen ihn zu fragen. Aber er will den Paris-Marathon mitlaufen ... und dafür möchte ich ihm alles Gute wünschen.

In Ems genossen wir Cafe und Kuchen und verabschiedeten uns. Helena erklärte uns noch, warum sie den Nickname "Springmaus" gewählt hat. Sie mag das englische Wort für Frühling darin und glaubt, es ist ein aufgewecktes und schnuckeliges Tier. Als ich sie fragte, wo man denn das Tier ansehen und finden kann, bekam ich die wirklich logische Antwort: „Im Zoo.“ Man lernt nie aus ;-)

Ich sage euch aber jetzt im Ernst: ich war so froh, dass Lebi weitere 10 km mit mir gelaufen ist ... so hatte ich immer das Gefühl, bald für heute im Ziel zu sein. DANKE Lebi!

Eberhard, der mitlaufen wollte, hatte sich kurz vorher sein Knie verletzt. Aber er unterstützt nun auf andere Weise RUN FOR LIVES und meinen Lauf. Er sorgte dafür, dass Herr Jürgen Flatz meine Rechnung für die Nächtigung im Hotel „Montfort“ übernommen hat. Das Hotel Montfort verrechnete uns auch nur einen ermässigten Zimmerpreis. Ein müder, nasser und unterkühlter Läufer sagt DANKE!

Tag 1 des RUN FOR LIVES ohne Rudi „Bergziege“ … er fehlte heuer leider. Aber er ist zur Zeit in Kyrgyzstan im Einsatz für Ärzte ohne Grenzen. Und – er erweckte eine "Kyrgyzstan RUN FOR LIVES-Gruppe" - MSFKyrgyzstan - zum Leben. Insgesamt 29 LäuferInnen … großartig! Danke und mach weiter so.

Oh, für alle die glauben, ich schummle (weil Bregenz – Feldkirch nicht mehr als 36 Kilometer sind): ich bin Richtung Schweiz weitergelaufen und habe dann wieder umgedreht, um auf 43 Kilometer Tagesleistung zu kommen.

Was kommt in den nächsten Tagen auf mich zu: Tja, die Arlbergstrasse ist wegen Lawinengefahr gesperrt. Aber ich bin mir sicher, dass ich am Samstag drüberlaufen kann … was kann schon 1 Läufer anrichten?

Bis morgen ...

Peter Rietveld - http://www.run-for-lives.at/peter

Mittwoch, 19. März 2008

RUN FOR LIVES 2008 ist gestartet ...

Bereits zum 3. Mal findet heuer die Lauf- und Spendeninitiative von Ärzte ohne Grenzen, RUN FOR LIVES – www.run-for-lives.at – statt. Die Initiative wendet sich an alle Läuferinnen und Läufer, die ihre Laufkilometer während der heurigen Laufsaison einer guten Sache widmen wollen, indem sie Spenden für Menschen in Not sammeln.

Wie Peter Rietveld – Ultra-Runner, Diplom-Krankenpfleger und erfahrener Einsatzleiter von Ärzte ohne Grenzen. Er stellt sich auch heuer wieder der Herausforderung, in 25 Tagen 25 Marathons quer durch Österreich zu laufen um Geld für die Hilfseinsätze von Ärzte ohne Grenzen zu sammeln. Von Bregenz nach Wien wird Peter Rietveld 1.129 Kilometer zurücklegen. Start seines Laufes ist am 3. April 2008 um 9.00 Uhr in Bregenz. Am 27. April 2008 wird Peter Rietveld seinen RUN FOR LIVES 2008 mit dem Vienna City Marathon abschließen. Mit RUN FOR LIVES möchte er möglichst viele Läuferinnen und Läufer anregen, ihre Laufkilometer in den Dienst einer guten Sache zu stellen und die Initiative durch Laufen oder Spenden zu unterstützen.

Hier werde ich ab 03. April 2008 ein Tagebuch führen, dass über Peter Rietvelds Lauf durch Österreich berichtet ...

„Ich laufe, um Menschenleben zu retten“, bringt Peter Rietveld, der selbst zahlreiche Hilfseinsätze, u.a. in Afghanistan, Kolumbien und Darfur geleistet hat, seine Motivation auf den Punkt. „RUN FOR LIVES gibt mir die Chance, durch meine Leidenschaft fürs Laufen Menschen in Not zu helfen.“ Denn nur durch die Unterstützung vieler Einzelner ist rasche und effiziente Hilfe in den Einsatzgebieten von Ärzte ohne Grenzen möglich.

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In den vergangenen Jahren animierte Peter Rietvelds Leistung tausende Laufbegeisterte ihre Laufkilometer der Aktion RUN FOR LIVES zu widmen. Gleichzeitig gelang es Peter Rietveld und allen Läuferinnen und Läufern durch ihr Engagement unzählige Spender zu finden. Das Ergebnis der letzten Jahre waren knapp 33.200 Laufkilometer, die mit rund 90.000 Euro Spenden unterstützt wurden, die direkt und zur Gänze den Hilfseinsätzen von Ärzte ohne Grenzen zu Gute kamen.

Machen auch Sie mit und helfen Sie Menschen in Not.

Einfach unter www.run-for-lives.at einsteigen, informieren und mitmachen!

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