Montag, 28. April 2008

27. April 2008 - Tag 25: Vienna City Marathon (42 km)


Lauf-Infos:

Datum: 27. April 2008
Start: 09.00 Uhr
Ankunft: 13.32 Uhr
Distanz: 42 km
Laufzeit: 4.20.19
Gesamtzeit: 4.32
Kilometerstand: 1.127 km von 1.129 km (aber dennoch: finish)

Könnt ihr das glauben, dass Johannes Schwaiger aus Ebensee 6 Minuten vor mir durch den Startbogen gelaufen ist und dann wieder genau 6 Minuten vor mir ins Ziel gekommen ist … mit nur 2 Sekunden Unterschied? Er hat mich diesmal mit einer Zeit von 4:20:17 (!!!) geschlagen. Super gemacht … aber schade, dass wir uns nicht getroffen haben.

Klaus und Reimar trafen ein. Reimar hat uns heute mit seiner Teilnahme überrascht und er lief den ganzen VCM mit uns … insgesamt lief er den 3. Marathon hintereinander mit mir, wie auch Klaus.

Reimars Bruder widmete uns und RUN FOR LIVES eine sensationelle Werbung mit einer Durchsage während des Rennens! Danke!

Georg teilte mit mir die Schwierigkeiten, mit einem Baby-Jogger zu laufen. Ich kann euch nur eines sagen: das ist beim VCM nicht einfach. Dort laufen über 30.000 Läufer, nicht alle den ganzen Marathon, aber trotzdem. Wir starteten wieder von ganz hinten und beendeten den Marathon im Umfeld von Platz 4.500. Wir haben mit unseren Baby-Joggern tausende von Läufern überholt, was nicht so einfach ist. Natürlich sind wir SEHR vorsichtig, damit wir niemanden anfahren oder behindern.

Auf der Strecke haben wir Martl (Martin Juchum) getroffen, der immer Herausforderungen sucht und immer ein Lächeln auf den Lippen hat ... und er macht immer das beste daraus. Seine Zeit ist gut unter den 5 Stunden und 30 Minuten, über die wir mal geredet haben. Ich hoffe, du fühlst dich mit deinen 5.23 gut und wir treffen uns bald wieder!

Mein Bein hat sich über nacht gut erholt und ich wollte es auch so beibehalten .. daher bin ich so entspannt wie es nur möglich war gelaufen. Georg hat der Lauf mehr Spass gemacht als meinem Bein, deshalb musste ich ihn oft ein wenig einbremsen. Aber am Ende war alles OK und mein Bein ist heute in besserer Verfassung als gestern. Es hat sich wieder mal bewährt … man kann mit einer leichten Verletzung einen Marathon laufen … es heilt von selbst dadurch …

Chris (RUN FOR LIVES Koordinator 2008) begleitete uns wieder mit dem Fahrrad. Auf einmal hörte ich hinter mir einen rießen Krach und sah ihn am Boden liegen … seine Kamera in die Höhe haltend, die Beine ums Fahrrad gewickelt. Ich war etwas beunruhigt … und hab deshalb total darauf vergessen, ein Foto von diesem Ereignis zu schießen. Schade. Wirklich schade ;-) Übrigens: seine Kamera ist OK, sein Ellbogen schmerzt …

Ab Kilometer 36 begleiteten uns dann rund 30 Mädels vom Akademischen Gynmasium Wien. Ich habe mich total gefreut, die letzten Kilometer in einer Gruppe zu laufen … so war ich etwas verwirrt, als ich sie auf einmal weglaufen und in der Menge verschwinden sah – und sie kamen nicht mehr wieder! Nach dem Marathon habe ich mit der Lehrerin – Frau Irene Kotynski – gesprochen … die Kids haben einen wirklich großartigen Job gemacht und sehr viele Spenden für ihre Kilometer gesammelt … DANKE!!!

Wenn man auf unsere heutige Laufzeit schaut fällt auf, dass wir heute die langsamste Netto-Zeit seit Bregenz gelaufen sind. Natürlich, es gab heute keine Pausen, aber die Menge an Läufern beim VCM macht es schwer, voranzukommen. Ständig bremsen und herumlenken macht einen nicht gerade schnell.

Zieleinlauf

Am Ziel waren wir dann alle im Zelt von Erste Bank Sparkasse Running eingeladen. Es war sehr nett und ich habe für jeden Kilometer, den ich seit Bregenz gelaufen bin, 1 Euro für Menschen in Not erhalten. Mario Stadler - Marketingleiter der Erste Bank - überreichte mir den Scheck. Und eine Sport-Tasche mit sooo vielen Taschen, wo ich mir jetzt schon sicher bin, wenn ich da was hineingebe, finde ich es nie wieder ;-) Überalle Zipps und Knöpfe … es wird eine Weile dauern, bis ich meine neue Tasche ganz genau kenne, aber ich werde es herausfinden.

Zum Schluss ist noch eine Gruppe "MSFler" zusammengesessen und hat das Ende meines RUN FOR LIVES gefeiert. Jetzt können wir uns zurücklehnen und es allen anderen Läuferinnen und Läufern überlassen, ihre Läufe für Menschen in Not zu laufen. Ich wünsche euch dafür alles Gute, Gesundheit und viel Spass bei euren Läufen.

DANKE EUCH ALLEN!!!!!!!!!!!!

In rund zwei Wochen folgt dann der letzte Eintrag in mein Tagebuch mit meinen Schlussworten über meinen RUN FOR LIVES 2008 …

Bis dahin … alles Liebe und viel Spass beim Laufen für Menschen in Not,

Peter Rietveld - http://www.run-for-lives.at/peter

PS: Sie laufen auch? Dann widmen Sie Ihre Lauf-Kilometer RUN FOR LIVES und bitten Sie Ihre Familie, Freunde und Bekannte für Ihre Kilometer zu spenden. Die Spende geht zu 100 % an Ärzte ohne Grenzen. Sie helfen damit Menschen in Not! Jeder Euro hilft!

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